25. August 2022

«BRO wertet das Rollstuhl-Image enorm auf.»

In den Tiefen der Viamala-Schlucht funkte es zwischen Phil und BRO zum ersten Mal. Nun begaben sie sich auf ein neues Abenteuer und reisten nach Singapur. Wie das Reisen mit dem Flugzeug geklappt hat und weshalb Phil in der Disco alle Drinks kostenlos bekam, erfährst Du hier.

Vor rund drei Jahren erfüllten wir Phil den Wunsch, mit BRO die Tiefen der Viamala-Schlucht zu entdecken. Nun war er mit einem unserer BROs unterwegs in Singapur: «Die Uni St. Gallen hat eine 14-tägige Summer School veranstaltet und dafür an verschiedenen Schulen um die Ernennung der besten und geeignetsten Schüler*innen gebeten. Phil wurde von seiner Schule ernannt und erhielt eine Einladung nach Singapur», erzählt Mirko, Phils Vater, stolz. Also hiess es Koffer packen, BRO bei der Fluggesellschaft anmelden und ab nach Südostasien.

Fliegen mit BRO

«Für den Flug nach Singapur habe ich BRO beim Barrierefrei-Service der Fluggesellschaft angemeldet und bekam im ersten Versuch eine Absage», schildert Mirko von den Erlebnissen. Er habe dann aber auf die IATA-Richtlinien hingewiesen und die Situation erklärt, daraufhin sei rasch die schriftliche Bestätigung gekommen. Beim Einchecken habe dank der Voranmeldung alles einwandfrei geklappt. «Auf der Rückreise hatte ich BRO ebenfalls wieder angemeldet, aber leider kein Feedback bekommen. Doch auch ohne Bestätigung war das Mitnehmen von BRO problemlos möglich», so Mirko.

Transport im Flugzeug

BRO ist für den Transport im Flugzeug zugelassen. Alles, was Du beachten solltest und wertvolle Tipps findest Du in unserem Blogbeitrag zum Thema «Fliegen mit Elektrorollstuhl»

No BROblemo

«BRO war in allen Belangen eine grosse Hilfe. Angefangen beim Weg zur Uni. Mit BRO bin ich schnell, flexibel und chic unterwegs», so Phil. Auch ermöglicht ihm der Höhenverstellmodus, während des Unterrichts am Pult und in den Pausen am Stehtisch Platz zu nehmen. «Wir hatten jeweils am Vormittag Vorlesungen und besuchten am Nachmittag verschiedene Start-ups oder erkundeten Singapur. Dazu kamen verschiedene wohltätige Einsätze, wie das Sammeln von Müll am Strand und Verpacken von Essen für bedürftige Personen», erzählt Phil von der Reise. Mirko ergänzt: «Wir haben täglich etwa 20 Kilometer zurückgelegt, waren im Zoo und im botanischen Garten. Alles kein BROblem.»

Erster Rollstuhlfahrer in der Disco

Natürlich durfte auch ein entsprechendes Abendprogramm nicht fehlen. «Wir waren in verschiedenen Bars, wo der Höhenverstellmodus super zum Tragen kam», erzählt Phil. An einem Abend haben sie eine Disco besucht, die nur über eine Treppe zugänglich ist. Als Phil mit BRO auf die Tanzfläche fuhr, war der DJ erst einmal sprachlos und meinte, er sei der erste Rollstuhlfahrer in dieser Disco und dann erst noch mit einem so coolen Gerät. Das Ergebnis: Für Phil waren an diesem Abend alle Getränke gratis. «Es gab noch verschiedene weitere Situationen, in denen wir dank dem Treppenmodus deutlich weitere Wege vermeiden konnten oder nur damit ans Ziel gelangen konnten», so Mirko. Auch das Benutzen der öffentlichen Verkehrsmittel sei völlig unkompliziert mit BRO erzählt Phil: «Mit den grossen Rädern konnte ich kleine Stufen in die Bahn mühelos im Fahrmodus bewältigen. Einzig die Rampe eines Linienbusses war zu steil, da musste ich auf den sehr langsamen Raupenmodus ausweichen, was nicht ganz optimal war, aber dennoch funktionierte.»

Mehr Akzeptanz in der Gesellschaft

Die Reise war nicht nur für Phil ein Highlight, sondern auch für seinen Vater: «Das ganze Programm war eine sehr tolle Sache, aber BRO machte das Märchen perfekt.» Neben den Funktionen hat für ihn auch das Design von BRO klare Vorteile: «BRO wertet das Rollstuhl-Image enorm auf und die Akzeptanz in der Gesellschaft war gefühlt deutlich grösser», dazu tragen auch die Sitzhöhe, welche bereits im Fahrmodus höher ist, sowie der Höhenverstellmodus bei: «Dies ist ideal, da Phil so auf Augenhöhe kommunizieren kann».

BRO im Alltag

Nun geht es aber wieder zurück in den Alltag: «Im Herbst beginne ich mein Studium und BRO wird da meine unabhängige Mobilität und meinen Radius deutlich erweitern.» BRO sei für sein tägliches Leben eine grosse Bereicherung. Mit seinem anderen Elektrorollstuhl kann Phil nur kurze Strecken zurücklegen und auch das Bahnfahren ist aufgrund der kleinen Vorderräder nur schwer möglich. 

Wir freuen uns auf alle weiteren Abenteuer von Phil und ihn darauf zu begleiten.