19. Dezember 2023 | #Tipps & Tricks

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für einen Treppensteiger-Rollstuhl?

Treppensteiger-Rollstühle bieten eine innovative Lösung für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Diese Kombination aus Elektrorollstuhl und Treppensteighilfe ermöglicht Dir das sichere Überwinden von Treppen – ohne fremde Hilfe.

Glücklicherweise erkennen immer mehr Krankenkassen und Versicherungen die Vorteile und übernehmen die Kosten.
Bei der Beantragung solltest Du jedoch wichtige Punkte beachten. Dieser Artikel beleuchtet die Vorzüge von Treppensteiger-Rollstühlen und gibt hilfreiche Tipps zur Antragstellung bei Krankenkassen oder Versicherungen.

Was ist ein Treppensteiger-Rollstuhl?

Unter einem Treppensteiger-Rollstuhl versteht man meist ein Gerät, welches eine Treppensteighilfe mit einem elektrischen Rollstuhl vereint.
Es gibt verschiedene Arten von Treppensteiger-Rollstühlen. Bei vielen wird eine Assistenzperson benötigt für das Treppensteigen. Diese sind zwar für Personen mit eingeschränkter Mobilität bereits sehr hilfreich für das Überwinden von Barrieren, bieten aber noch keine umfassende Freiheit.

Mit dem Elektrorollstuhl Scewo BRO  hingegen kann man sich komplett selbstständig bewegen und praktisch jedes Hindernis meistern. Der Rollstuhl balanciert im Fahrmodus auf zwei großen Rädern, was ihm ermöglicht, kleinere Schwellen und Stufen sogar ohne einen Moduswechsel zu überwinden.

Die integrierten Raupen und die eingebauten Sensoren erlauben es dem*der Nutzenden, mit einem Knopfdruck nahtlos in den Treppenmodus zu wechseln und so fast jede Treppe und Stufe zu meistern.

Bezahlung von Treppensteiger-Rollstühlen durch die Krankenkassen

Die Übernahmen von Elektrorollstühlen durch die Krankenkassen werden immer häufiger. Die Krankenkassen und Versicherungen erkennen mittlerweile öfter den Mehrwert von vielseitig einsetzbaren Elektrorollstühlen wie Scewo BRO.

Trotzdem gilt es ein paar Dinge zu beachten, damit die Beantragung bei Deiner Krankenkasse möglichst erfolgreich ist. So ist es beispielsweise wichtig, dass Du bei der Antragsstellung gewisse Abläufe befolgst.

Fristen, Kosten und Möglichkeiten: Tipps zur Beantragung eines Treppensteiger-Rollstuhls

  1. Weiterleitung des Antrags durch Krankenkassen
    Falls kein Gutachten erforderlich ist, müssen Krankenkassen den Antrag innerhalb von 2 Wochen weiterleiten. Andernfalls sind sie verpflichtet, den Antrag für alle relevanten Kostenträger zu prüfen.
  2. Bearbeitung des Antrags durch den Sozialhilfeträger
    Der Antrag muss auch vom Sozialhilfeträger nach der Weiterleitung innerhalb von 2 Wochen bearbeitet werden. Dabei muss er unter anderem prüfen, ob ein anderer Leistungsträger, wie bspw. die Pflegekasse, zuständig sein könnte.
  3. Entscheidung über Kostenübernahme durch den Sozialhilfeträger
    Sollte der Sozialhilfeträger feststellen, dass er selbst oder ein anderer Leistungsträger die Kosten für die Treppensteighilfe übernehmen muss, wird ein entsprechender Bescheid erstellt und die Kosten werden getragen. Falls ein anderer Kostenträger zuständig ist, kann der Sozialhilfeträger den gezahlten Betrag dort zurückholen
  4. Ablehnung des Antrags durch den Sozialhilfeträger
    Falls der Sozialhilfeträger zu dem Schluss kommt, dass kein Kostenträger zuständig ist, wird eine Ablehnung ausgestellt. Gegen diesen Bescheid kannst Du innerhalb eines Monats nach Erhalt Widerspruch einlegen.
  5. Klage vor dem Sozialgericht nach abgewiesenem Widerspruch
    Nach der Ablehnung des Widerspruchs kannst Du innerhalb eines Monats nach Erhalt des Widerspruchsbescheids eine Klage vor dem Sozialgericht einreichen.
  6. Gerichtskosten und Unterstützung
    Bei Klageverfahren vor dem Sozialgericht musst Du keine Gerichtskosten bezahlen. Als Ausnahme gilt, wenn das Gericht auf die Aussichtslosigkeit der Klage hingewiesen hat und das Verfahren dennoch fortgeführt wird. Kosten für Anwälte oder Gutachter werden nur im Erfolgsfall von der gegnerischen Seite erstattet. Kosten für vom Gericht beauftragte Gutachter müssen jedoch auf keinen Fall bezahlt werden.
  7. Prozesskostenhilfe bei geringem Einkommen
    Bei geringem Einkommen solltest Du Prozesskostenhilfe beantragen, wenn ein Rechtsanwalt mit Deiner Vertretung beauftragt werden soll.

Quelle: www.verbraucherzentrale.de (Stand: 22.02.2023)

Welche Vorteile haben Treppensteiger-Rollstühle?

Treppensteigende Elektrorollstühle, wie unser Scewo BRO, bringen viele Vorteile mit sich. Sie können sehr vielfältig eingesetzt werden und eliminieren oft die Notwendigkeit von Hilfspersonen. 

Hier sind einige der wichtigsten Vorteile im Überblick:

Alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Treppensteiger-Rollstühle

Sollte keine oder keine komplette Übernahme durch die gesetzlichen Kostenträger stattfinden, gibt es auch alternative Finanzierungsmöglichkeiten. Dazu gehören Crowdfunding, Kostenbeteiligung durch Stiftungen und gemeinnützige Organisationen oder auch die private Finanzierung eines (Teil-)Betrags.

Die Krankenkasse bezahlt auch Treppensteiger-Rollstühle

Treppensteiger-Rollstühle sind eine innovative Lösung für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Diese Kombination aus Elektrorollstühlen und Treppensteighilfen erleichtert Dir den Alltag und verhilft Dir zu mehr Eigenständigkeit.

Trotz zunehmender Anerkennung durch Kassen gibt es wichtige Tipps für eine erfolgreiche Antragstellung und Finanzierung eines Treppensteiger-Rollstuhls. Wenn Du diese Tipps berücksichtigst und die restlichen Faktoren des Antragsprozesses miteinbeziehst, stehen Deine Chancen auf einen Scewo BRO gut!